Umland muss sich an Impfzentrum Bremerhaven beteiligen

Selbstverständlich kann Bremerhaven mit dem Landkreis Cuxhaven eine Verabredung treffen, wie ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Landkreis im gut funktionierenden Impfzentrum in der Stadthalle geimpft werden können, nur darf dies nicht zu Lasten unserer Stadt geschehen.

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender: „An diesem Beispiel wird deutlich, dass im Landkreis die Infrastruktur fehlt, die in Bremerhaven zur Verfügung steht. An der Finanzierung wollten sich die Umlandgemeinden bisher nicht beteiligen. Wenn wir jetzt helfen sollen, müssen die entstehenden Kosten auch vom Landkreis vollumfänglich finanziert werden. Bei den Gesprächen über eine mögliche Hilfe ist auch noch zu klären, wie die Impfdosen aus Bremerhaven, die den Arbeitnehmern aus dem Landkreis zur Verfügung gestellt wurden, erstattet werden.“

Ralf Holz, gesundheitspolitischer Sprecher: „Die Impfdosen sind anteilig an die Bundesländer verteilt worden. Es muss sichergestellt werden, dass die Impfdosen, die unserer Stadt über das Land Bremen zugeteilt werden, ausschließlich den Bürgerinnen und Bürgern in Bremerhaven zur Verfügung stehen. Wenn es jetzt Gespräche über eine Impfhilfe für Menschen aus dem Umland gibt, fordern wir, dass jede verabreichte Dosis aus dem Kontingent des Landkreises erstattet werden muss.“

Es ist die Aufgabe des Landkreises Cuxhaven, sich in Hannover für eine gleichmäßige Verteilung in Niedersachsen einzusetzen und darf nicht zu Lasten unserer Stadt gehen. Für uns ist es wichtig, dass mit den zur Verfügung stehenden Dosen momentan ausschließlich Seniorinnen und Senioren und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Gesundheitsberufen in unserer Stadt geimpft werden.

Holz und Raschen: „Wir bieten gerne unsere Hilfe an, aber nicht zu Lasten unserer Stadt“.