In einem Land wird mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen: TSG Bremerhaven wird benachteiligt!

Wenn man in der 1. Bundesliga im Formationstanz den 3. Platz erreicht, gehört man zur absoluten Spitze in Deutschland. Das ist nur durch intensives Training zu erreichen und bedarf für die neue Saison einen rechtzeitigen Einstieg in das Training. Während dies einigen Athleten des Grün-Gold-ClubsBremen durch den Senat seit Dienstag wieder erlaubt ist, müssen die Bremerhavener sich noch gedulden.

„Hier wird ein Wettbewerbsvorteil für die Bremer durch den Senat geschaffen der nicht nachvollziehbar und somit inakzeptabel ist“, so Peter Skusa, sportpolitischer Sprecher der CDU Stadtverordnetenfraktion. „Man stelle sich mal vor, in der Fußball-Bundesliga wäre es nur den Mannschaften erlaubt zu trainieren, die noch internationale Spiele haben. Oder nur Spieler der Nationalmannschaft dürften auf den Trainingsplatz, weil es sich hier um Kaderspieler handelt?“ Im Fußball wird jedoch mit einem Maß gemessen.

Die CDU-Bremerhaven fordert deshalb den Rot-Grün-Roten Senat und besonders die Sportsenatorin Anja Stahmann von den Grünen auf, diese Ungleichbehandlung im Tanzsport für die TSG Bremerhaven zügig abzustellen. „Ich hätte mir vom Senat etwas mehr Fingerspitzengefühl erhofft, zumal die Empfehlung des DTV im Leistungssport ein Training unter Auflagen zulassen würde,“ so Skusa abschließend.