CDU: Grantz liegt falsch

Die Feststellung von Oberbürgermeister Grantz, er sei aus taktischen, aber insbesondere aus haftungsrechtlichen Gründen gegen eine Magistratsbefassung über die Konsequenzen einer Absage der Sail 2020 im August gewesen, kann so nicht der Wahrheit entsprechen. Anders als öffentlich heute in der Nordsee-Zeitung dargestellt, ist die Sail gestern keineswegs durch den Bund abgesagt worden. Dementsprechend trifft den Bund auch keinerlei Haftungsanspruch, egal ob von privaten oder öffentlichen Stellen. Anders als in der NZ dargestellt,ist die Sail bisher nicht abgesagt worden. Darüber muss der Bremische Senat erst noch entscheiden.

 

„Wenn er dies, was zu erwarten ist“,so der CDU-Kreisvorsitzende Michael Teiser, „macht, kann Herr Grantz, oder wer auch immer, sich in Haftungsfragen direkt an den Senat wenden.“„ Vielleicht“, so Teiser weiter, „hat der Oberbürgermeister das aber auch gemeint, als die NZ heute titelte, Grantz freut sich über Unterstützung vom Land. Ich hoffe, dass Grantz mit Herrn Bovenschulte besprochen hat, dass der Senat der Stadt Bremerhaven die Vorlaufkosten für die Sail erstattet.“ Er wird bei dieser Forderung von der CDU, aber wohl auch von der NZ unterstützt, die dem Oberbürgermeister im heutigen Kommentar irrtümlich bescheinigt hat, alles richtig gemacht zu haben.

 

Michael Teiser abschließend: „Im Übrigen kann der geneigte Leser davon ausgehen, dass „das Bauchgefühl der CDU“ im Regelfall besser ist, als das Bauchgefühl eines Journalisten.“