Neue Buslinie ist eine Idee der SPD/CDU Koalition

Neue Buslinie ist eine Idee der SPD/CDU KoalitionDie von Hauke Hilz (FDP) in seiner Pressemitteilung erwähnte Anbindung des Fischereihafens und des Neuen Hafens ist mitnichten eine Idee der FDP. Denn diese hatte in ihrem Antrag einen reinen „Touristenbus“ gefordert. In der Verständigung zwischen den Koalitionären von SPD und CDU geht es um mehr. Hier wurde sich darauf verständigt, den geänderten Anforderungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) durch die neuen Wohn- und Gewerbegebiete in Bremerhaven zu begegnen. In Gesprächen mit dem Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft, Robert Haase, haben wir die Prüfung einer neuen Buslinie vom Fischereihafen mit Anbindung des Schaufenster Fischereihafen und den Havenwelten weiter über die Barkhausenstraße angefordert. Über das frühzeitige und auch unabgestimmte öffentliche Vorpreschen des Oberbürgermeisters Melf Granz sind beide Fraktionen sehr verärgert. Der Oberbürgermeister war hier nur bedingt beteiligt. Torsten von Haaren, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender: „Bis zum Startschuss im Dezember 2018 gibt es bei der Umsetzung der Planung noch einiges zu klären. Die Finanzierung ist in der Abstimmung, da momentan geprüft wird, ob und in welchem Umfang Fördergelder mit eingesetzt werden können. Auch müssen noch weitere Gespräche über endgültige Routen der neuen Linie geführt werden.“ Thorsten Raschen, CDU-Fraktionsvorsitzender: “Wir wollen mit der Linie sowohl den touristischen Bereich des Schaufenster Fischereihafen mit den Havenwelten verbinden. Weiterhin ist eine bessere Anbindung des ÖPNV an der Barkhausenstraße als auch das Quartier der Rudloffstraße vorgesehen.“Die Koalition ist sich sicher, mit einer neuen Buslinie in diesen Bereichen eine Verbesserung für den ÖPNV in Bremerhaven zu erreichen. Die Verbindung greift auch das Thema auf, dass sich Bremerhaven zum Wasser hin mehr öffnen möchte. Hier muss sich auch der ÖPNV den veränderten Entwicklungen anpassen. Zusätzlich bietet die Veränderung auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der im Fischereihafen und Überseehafen angesiedelten Betrieben eine gute Alternative zur Mobilität.