Wir wollen Teststrategie für die Innenstadt nach Tübinger Modell

Die CDU-Fraktion Bremerhaven fordert kreativere Lösungen im Umgang mit der Teststrategie in Bremerhaven. Mit dem „Tübinger Modell“ könnte man den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Einzelhandel, den Kultureinrichtungen und der Gastronomie wieder eine sichere Öffnungsperspektive im Innenstadtbereich bieten. Wir schließen uns damit auch der Forderung der IHK Bremen/Bremerhaven, den Unternehmensverbänden im Land Bremen, der Handwerkskammer Bremen und dem Wirtschaftsressort an, die Teststrategien nach Kräften auszubauen.

„Wir haben uns in der Fraktion das „Tübinger Modell“ angeschaut und festgestellt, dass sich die Teststrategie gut auf den Innenstadtbereich übertragen lässt“, so Ralf Holz, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Bremerhaven.

Das Prinzip des „Tübinger Modells“ ist relativ einfach: Negative Schnelltests bieten die Voraussetzung für ein Tagesticket und den Zugang zum Einzelhandel, der Gastronomie und den Kultureinrichtungen im Innenstadtbereich. „Die langgezogene Einkaufsmeile bietet sich geradezu dafür an, mehrere Teststationen aufzubauen und kostenlose Schnelltests anzubieten. Der negative Nachweis gibt dann die Berechtigung für das Tagesticket. Diese Teststrategie hat viele Vorteile,“ betont Ralf Holz. „Momentan sind die Testzentren eher dezentral gelegen, die Möglichkeiten der Testung in der Innenstadt könnte die Bereitschaft bei den Bürgerinnen und Bürgern erhöhen, sich testen zu lassen, zudem würden auch sofort negative Ergebnisse auffallen. Um einen sicheren Ablauf zu garantieren, müssten die Testungen vom Fachpersonal begleitet werden.“

Die Einrichtungen wären verpflichtet, die Einhaltung der Schnelltests zu überprüfen. Maskenpflicht und Abstandsregeln sollten dennoch eingehalten werden. In den Gastronomien wäre es dann wieder möglich, mit negativem Test die Maske am Platz abzunehmen.

„Das „Tübinger Modell“ kann ein weiterer Ausweg aus der Pandemie sein, um ein wenig mehr Normalität und Sicherheit zu ermöglichen und auch die Innenstadt würde von diesem Konzept profitieren. Eine Ausweitung in die Stadtteile wäre dann im weiteren Verlauf möglich,“ so Ralf Holz abschließend.