MIT Kreisverband Bremerhaven unterstützt die Forderungen von IHK-Vizepräsident Stephan Schulze-Aissen

In dem Interview in der Nordsee-Zeitung vom 18. Februar 2021 hat Herr Schulze-Aissen mehr Gerechtigkeit für den Mittelstand gefordert. Er beklagt die Ungleichbehandlung zwischen Facheinzelhandel und Discountanbietern, die sämtliche Sortimente verkaufen dürfen, während im Facheinzelhandel nicht einmal Einzelberatung stattfinden darf. Die MIT Bremerhaven teilt diese Kritik.

Wir sind hier nahe an den Geschäften dran und können feststellen, dass im Facheinzelhandel aber auch in der Gastronomie oder in den Restaurants keine
Massenanhäufungen von Menschen stattfinden. Inhabergeführte Geschäfte haben selbst großes Interesse daran, dass die Corona Regeln eingehalten werden. Die MIT Bremerhaven ist ebenfalls der Meinung, dass auch in den Supermärkten ausschließlich Lebensmittel und Produkte verkauft werden dürfen, die dem täglichen Bedarf oder der Grundversorgung dienen. Gleichheit für alle! Außerdem setzt sich die MIT Bremerhaven in ihren Gremien dafür ein, dass eine Öffnungsperspektive erstellt wird. Wir werden noch lange mit dem Coronavirus und seinen Mutanten leben müssen und es wird die
Wirtschaft kaum vertragen, wenn bei jeder neuen Welle immer neue Lockdowns verordnet werden.

„Unsere Wirtschaft“, so Ventzke und Tuczek, als Vorsitzende der MIT Bremerhaven, „fordert eine differenzierte Öffnungsperspektive unter Einbeziehung der Corona-Regeln und Schnelltest, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden.“