BREMERHAVEN braucht keine Nachhilfe, Frau Bogedan!

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion lobt und unterstützt die gut geplante und konsequente Vorgehensweise des Schulamtes Bremerhaven in der Pandemie. Auf völliges Unverständnis hingegen stoßen die ständigen Vorwürfe und Maßregelungen der Bremer Senatorin Frau Bogedan (SPD) in Bezug auf die Vorgehensweise Bremerhavens.

Irene von Twistern, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion betont: „Die Planungen und Vorgehensweisen in Bremerhaven setzen sich von den zum Teil widersprüchlichen Meldungen und Anweisungen, und oft nicht nachvollziehbaren Äußerungen aus Bremen ab, und lassen, soweit möglich, von Anfang an einen roten Faden erkennen.“ Das Schulamt habe zusammen mit dem Gesundheitsamt und der Bremerhavener Regierungskoalition einen relativ sicheren und möglichst verlässlichen Rahmen geschaffen, in dem Schule auch über den Januar hinaus stattfinden kann. In Bremerhaven hat man sich gegen die einmalige und in ihrer Aussagekraft nicht sehr belastbare Schnelltestung entschieden und setzt weiterhin auf regelmäßige Radartestungen an den Schulen. „Wir werden dieses Testvorgehen zum Schulbeginn flächendeckend erst einmal auf alle Grundschulen ausweiten, weil dort vermutlich die meisten Kinder in Präsenz anwesend sein werden. Mit dieser Methode haben wir bereits vor den Weihnachtsferien einen sehr guten Überblick über das Infektionsgeschehen behalten, da es dem Gesundheitsamt die Möglichkeit gibt, häufigere und mehrfache Testungen durchzuführen!“, so von Twistern.

Zusätzlich hat sich die Koalition dazu entschlossen, den Infektionsschutz an den Schulen auch weiter technisch aufzurüsten. „Für die Klassen haben wir als Politik mit der Anschaffung von Co2-Messgeräten und Luftfiltergeräten, die in großem Umfang geordert wurden und weit über das Bremer Kontingent hinausgehen, erst einmal auch an dieser Stelle unseren möglichen Beitrag dazu geleistet.“

Das Schulamt hat als Hauptsäule einen überzeugenden Fahrplan und ein nachvollziehbares unterrichtliches und didaktisches Konzept für alle Schulen Bremerhavens vorgelegt, das die Durchführung von digitalem Unterricht, Präsenzunterricht und Hybridunterricht mit aller gebotener Vorsicht und mit allen notwenigen Einschränkungen auch über den Januar hinaus möglich macht.

„Auch hierin unterscheiden wir uns in Bremerhaven sehr deutlich mit einer für Schulen und Elternhäuser planbareren und überschaubareren Vorgehensweise von Bremen!“, so die bildungspolitische Sprecherin Irene von Twistern. „Ich hoffe sehr, dass die Eltern ab nächster Woche der Aufforderung des Schuldezernenten Michael Frost folgen und, anders als es die Bremer Senatorin fordert, den Schulbesuch ihrer Kinder sehr sorgsam abwägen. Man kann bei dieser pandemischen Lage niemanden ernsthaft auffordern, sich sorglos und unbedenklich an Orten mit großen Menschenansammlungen aufzuhalten und das sind Schulen nun einmal.“