Nimmt die Senatorin für Bildung den Gesundheits-Arbeitsschutz der Beschäftigen der Schulen in Bremerhaven zu Pandemiezeiten ernst genug?

Die Kreisvorsitzende der CDA Bremerhaven, Claudia Köhler-Treschok betont: „Das durch coronabedingte Gesundheitsrisiko für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Lehrberufen muss nun auf Belastungsprofile der Schul-Beschäftigtendringlichst abgestimmt und dementsprechend aufgerüstet werden.“ Überlastung, Überalterung und Lehrermangel sind zusätzliche Risiko-Faktoren, welche den Arbeitsalltag der Lehrer und Lehrerinnen erschweren. , Dieser enormen Zumutung sollte nun dringlichst stärker Rechnung getragen werden. Eine Verbesserung der Ausstattung für das Arbeits- und Raumklima, etwa durch Filter, Verkleinerung der Lerngruppen und Hybridunterricht mit Ausstattung Digitaler Endgeräte sollte längst gegeben sein“,betont die Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft.

Desto mehr erfreut sind wir als CDA,dass die Bremerhavener Koalitionäre, die seit den Sommerferien immer wieder den Finger in die Wunde legen,um auch für den Arbeitsschutz der Bremerhavener Beschäftigten an den Schulen einzustehen, nun selbst das Zepter in die Hand genommen und auf Lüftungsanlagen gedrängt haben und diese mit kommunalen Mitteln vorfinanzieren.

Denn die Sicherung und die Verbesserung des Gesundheitsschutzes für alle Beschäftigten hat höchste Priorität. Dies ist der Senat den Bremerhavenern bisher schuldig geblieben.“

Der Arbeitsschutz für Lehrkräfte und alle weiteren Beschäftigten an unseren Schulen hat auch eine hohe bildungspolitische Bedeutung. Handlungsfähige Kräfte sind eine Grundvoraussetzung für das Gelingen von Lehren und eine Verbesserung der bildungspolitischen Ergebnisse. Daher ist es genau jetzt wichtig,auf die veränderten Bedingungen zu reagieren“, so Köhler-Treschok und ergänzt abschließend:„Wo systemische Gefährdungslagen deutlich werden, muss jetzt kollektiv Abhilfe geschaffen werden.“