Initialkonsortium GOSA in Bremen gegründet: Startmöglichkeit für kleine Trägerraketen in Bremerhaven im Fokus

,,Einmalige Chance für Bildung, Wissenschaft und zukunftsträchtige Arbeitsplätze in Bremerhaven“, betont die Vorsitzende der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft, Claudia Köhler-Treschok.

Raumfahrt ist der Schlüssel für Zukunftstechnologien, nebst autonomem Fahren, Industrie 4.0 und Big Data-in der digitalen Anwendungsbranche. Die Startmöglichkeit für kleine Trägerraketen bildet die notwendige Systemkomponente, um deutsche Technologien zu erproben und am Markt zu festigen, Deutschland ist eine der erfolgreichsten Raumfahrtnationen Europas.

„Der ‚Spaceport‘ wird die Weiterentwicklung vieler wirtschaftsnaher Raumfahrtanwendungen begünstigen und weitere Start-ups und Firmen nach Bremerhaven und Bremen holen und an sich binden“, betont Köhler-Treschok überzeugt und ergänzt:„ Es gibt weitere Vorteile für die Hochschul- und Wissenschaftsstandorte Bremerhaven und Bremen. So bietet der "Spaceport "optimale Möglichkeiten in der Weitereinwicklung an. Im Umkehrschluss bedeutet dies im idealsten Fall ein Alleinstellungsmerkmal für Bremerhaven, auch für Bereiche,die die Ergebnisse von Satelliten-Erdbeobachtungen für ihre wissenschaftliche Arbeit benötigen, wie z. B. das AWI. Ein Startplatz für kleine Trägerraketen komplettiert das

„New Space-Ökosystem.“

„Durch den gemeinsamen Schulterschluss des Initialkonsortium in BremenGerman Offshore Spaceport Alliance GmbH (GOSA) mit der Reedereigruppe Harren & Partner,OHB Gruppe, MediaMobil GmbH und der Tractebel DOC Offshore GmbH sowie den Versicherungsspezialist Lampe & Schwartzeund dem Logistikdienstleister BLG ist ein Meilenstein ins Rollen gebracht worden“, betont Köhler-Treschok begeistert. „Für mich kann es gar nichtschnell genug gehen, viele Spezialisten sind mit an Bord.“

Bis 2028 werden voraussichtlich viermal mehr Satelliten ins All verbracht werden als in den vergangenen zehn Jahren. 86% davon werden aus dem Klein-und Kleinstsatellitensegment kommen.

Diese Nische aus Bremerhaven heraus zu bedienen, wäre für das Entstehen neuer Arbeitsplätze, Wissenschaft,Telekommunikationsüberwachung, Polarforschung und Hafenlogistik eine einmalige Chance, die man im Zeitalter der Digitalisierung schnell ergreifen muss“, hebt die Kreisvorsitzende der Christlich demokratischen Arbeitnehmerschaft Bremerhavens abschließend hervor.