Einzelhandel braucht die Sonntagsöffnungen

Die CDU-Fraktion fordert den Rot-Grün-Roten Senat auf, dem örtlichen Einzelhandel in der verbleibenden Zeit bis zum Jahresende vier Sonntagsöffnungen zu ermöglichen. In Zeiten von Corona können keine überregionalen Veranstaltungen durchgeführt werden, weshalb es jetzt kurzfristig andere Lösungen geben muss.

 

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung: „Der Einzelhandel hatte durch den Lockdown große Umsatzeinbußen hinzunehmen. Wenn jetzt auch noch alle Sonntagsöffnungen in diesem Jahr entfallen, verliert der Einzelhandel erneut wichtige Einnahmen, die insbesondere bei den inhabergeführten Läden von existentieller Bedeutung für die viele Arbeitsplätze sind. Durch die Genehmigung einer Sonntagsöffnung in der Adventszeit würde sich auch eine Entzerrung der Kundenströme umsetzen lassen.“

 

Der Onlinehandel hat rund um die Uhr geöffnet und gefährdet damit den örtlichen Einzelhandel. Bremen unterstützt die eigene Innenstadt mit 13 Mio. € und in Bremerhaven sind 3 Mio. € für den Einzelhandel durch die derzeit regierende Koalition bewilligt worden. Raschen: „Die IHK muss jetzt mit den Werbegemeinschaften mehr Druck in Richtung der Bremer Landesre-gierung machen, um die Interessen der Einzelhändler zu stärken. Einen entsprechenden Antrag für Sonntagsöffnungen der CDU hat die Rot-Grün-Rote Koalition im Juni in der Bremischen Bürgerschaft abgelehnt. Nun muss sie jetzt endlich Verantwortung für die Wirtschaft übernehmen. Noch gibt es ausreichend Sonntage, um die Geschäfte zu öffnen. Es ist Zeit zu handeln.“