Schutzmaßnahmen gegen Corona-Infektionen in Schulen intensivieren

Der erste größere Infektions-Fall an zwei Schulen in Bremerhaven gleich zu Beginn der kalten Jahreszeit macht die CDU-Fraktion sehr besorgt. Wenn 30 Lehrerinnen und Lehrer, auch nur kurzzeitig, für den Unterricht nicht zur Verfügung stehen, reißt das ein großes Loch in die Unterrichtsversorgung und man könne nur hoffen, dass es für alle sich in Quarantäne befindlichen Personen bei der Vorsichtsmaßnahme bleibt und keine Infektionen stattfanden!

„Bereits im August haben wir als Fraktion aktuelle Informationen über raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) für geschlossene Räume an das Schulamt weitergegeben und darauf hingewiesen, dass diese ernsthaft für den Einsatz im Schulbetrieb zu überprüfen seien“, so die schulpolitische Sprecherin Irene von Twistern. „Eine Forderung, die inzwischen auch von der „Performa Nord“ und dem Gesundheitsamt Bremen so geäußert wird.“

In den Schulen können nach Ansicht der CDU fast keine effektiven Sicherheitsvorsichtsmaßnahmen wie Abstand halten, wirkungsvoll Maske tragen und ausreichendes Lüften getroffen werden. Umso wichtiger sei es, sich um weitere Schutzmaßnahmen zu kümmern. Die bisher getroffenen Maßnahmen und Entscheidungen reichten nach Ansicht der CDU-Fraktion noch nicht aus, um weitere größere Zwischenfälle in Schulen und Kitas zu vermeiden.

Irene von Twistern: „Wenn Seestadt-Immobilien mit Hochdruck daran arbeitet, alle Fenster gangbar zu machen und im Sportbereich Lösungen für die Nutzung der Turnhallen zu finden und man CO2-Messgeräte anschafft, um im Klassenraum zu wissen, wann man lüften muss, ist das sicher ein guter Anfang. Auf Dauer wird in Schulen und Kitas aber kein Weg daran vorbei gehen, weitreichendere Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Aus diesem Grund fordern wir noch einmal nachdrücklich den Einsatz von RLT-Anlagen in Schulen und Kitas, die mindestens mit Hepa-Filtern ausgestattet sind.“