Es gibt keine Einigung mit der Stadt zur Seute Deern

Mit Verwunderung hat die CDU-Fraktion die Aussage von Staatsrat Tim Cordßen zu Kenntnis genommen, dass es eine Einigung mit der Stadt Bremerhaven zum Abwracken der alten Seute Deern gibt. Diese Aussage hat der Staatsrat im Wissenschaftsausschuss getätigt.

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung: „Es gibt keine Einigung mit Bremerhaven über eine Kostenübernahme. Es steht eigentlich nur die Aussage von Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) im Raum, davon kann aber keine Zusage abgeleitet werden. Gremienbeschlüsse gibt es nicht. Wir als CDU haben in der Vergangenheit sehr deutlich gemacht, welche Themen in diesem Zusammenhang im Vorfeld aufgeklärt werden müssen.“ Die CDU-Fraktion ist auch über die Einladung zur Pressekonferenz am 2. Oktober irritiert, um die Varianten und das weitere Vorgehen zu besprechen. Es wird bis dato definitiv keine Einigung in der KOA über das weitere Vorgehen geben. Der Oberbürgermeister verkündet nur seine persönliche Meinung.

„Auch das Schweigen der Museumsleitung zum Abwracken der havarierten Seute Deern ist nicht länger hinzunehmen. Außerdem gibt es keine Information, wann die Sanierungen in den Gebäuden des Schifffahrtsmuseums abgeschlossen sein werden. Damit steht auch nicht fest, wann das Museum mit einer neuen, zeitgemäßen Ausstellung wiedereröffnet wird. Mit dieser Personalie kann das Deutsche Schifffahrtsmuseum und die Museumsflotte nicht in die Zukunft geführt werden“, so Raschen abschließend.