Verantwortung über die Abwrackkosten der Seute Deern muss geklärt werden

Die Kommune Bremerhaven kann sich nur an den Abwrackkosten der "Seute Deern" beteiligen, wenn es dazu politische Beschlüsse gibt. Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) kann dies alleine nicht entscheiden. Als CDU-Fraktion haben wir immer deutlich gemacht, dass wir eine Beteiligung der Stadt nur dann unterstützen, wenn im Vorfeld einige Punkte geklärt sind.

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir warten immer noch auf einen Bericht, mit welchen Maßnahmen die Museumsleitung versucht hat, eine Havarie nach dem Brand im Schiff zu vermeiden. Da es jedoch zu der Havarie gekommen ist, müssen diese Maßnahmen ein Jahr nach der Havarie endlich transparent dargestellt werden. Nur so kann auch eine Schuldfrage der Museumsleitung als Eigentümer des Schiffes geklärt werden. Weiterhin fehlt immer noch die Transparenz, wo die Mieteinnahmen aus der Gastronomie in den letzten Jahren im Haushalt des Deutschen Schifffahrtsmuseums geblieben sind. Da in das Schiff keine Investitionen in den zurückliegenden Jahren getätigt wurden, müssen die Gelder ja noch vorhanden sein und müssen als erstes für die Bergung zur Verfügung stehen."

Raschen besteht darauf, dass die Museumsleitung jetzt kurzfristig darlegen muss, wie das Wrack vom öffentlichen Grund entfernt werden kann. Bei der Aufarbeitung ist auch die Zukunft des Feuerschiffs Elbe 3 darzustellen.

"Eine weitere Havarie im Museumshafen muss unbedingt von der Museumsleitung verhindert werden. Weiterhin ist endlich darzustellen, wie es mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum in Zukunft weitergeht. Wann ist mit einer Eröffnung des Museums mit der neuen gesamten Ausstellung zu rechnen? Die Anzahl der Besucher der DSM sind seit Jahren drastisch rückläufig. Mit welchen Konzepten will die Museumsleitung diesem Trend entgegenwirken. Ein weiteres Abtauchen der Museumsleitung werden wir nicht akzeptieren. Wir erwarten jetzt deutliche und eindeutige Aussagen zu der Zukunft des Museums", so Thorsten Raschen abschließend.

Thorsten Raschen