Shops in der Karstadt-Immobilie müssen bestehen bleiben

„Bei einem Treffen von Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) und Bürgermeister Torsten Neuhoff (CDU) in dieser Woche, mit der Führungsspitze der RFR Holding,ist auch die Fortführung der Untermietverhältnisse von Karstadt zu erörtern“, so Thorsten Raschen, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung. Die Kündigungen an die jetzigen inhabergeführten Geschäfte sind zwar nachvollziehbar, weil sie innerhalb des Insolvenzrechts notwendig sind, aber für Bremerhaven und seine Innenstadt inakzeptabel.

 

Raschen meint: „Die Schließung von Karstadt und Saturn als Frequenzbringervon Besuchern ist schon eine extrem schwierige Situation für unsere Innenstadt. Der Zugang neben Karstadt zum Columbus Shopping-Centerund zum neuen Moin-Outlet Bremerhaven von der Fußgängerzone aus muss daher unbedingt weiterhin geöffnet bleiben. Die Geschäfte müssen auch nach der Schließung von Karstadt im Januar 2021 weiterbestehen. Da die Räumlichkeiten separat von der eigentlichen Gewerbefläche von Karstadt geführt werden, besteht kein nachvollziehbarer Grund, den Einzelhändlern und ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Geschäftsgrundlage zu entziehen.“ Raschen besteht darauf, dass es bei den Gesprächen auch um die Verantwortung für bestehende Verträge gehen muss:„ Eine komplette Schließung dieses Eingangsbereiches wäre für die Bremerhavener Innenstadt ein fatales Signal.