"Gesundheitsamt Bremerhaven muss nun gestärkt werden"

"Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst" zwischen Bund und Land beschlossen

Nachdem nun der „Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst” zwischen Bund und Ländern vereinbart wurde, fordert die CDU-Stadtverordnetenfraktion eine zügige Umsetzung der Maßnahmen auf Landesebene von der Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke).

„4 Milliarden Euro, die zum Teil für die zusätzliche Finanzierung von Personal und den digitalen Ausbau der Gesundheitsämter zur Verfügung stehen, sind der Weckruf nun mit der Arbeit zu beginnen!”, meint Ralf Holz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion.

Im Gesundheitsamt wurden bereits zusätzliche Stellen eingerichtet die noch über den städtischen Haushalt finanziert werden. Vom 01. Februar 2020 bis 31. Dezember 2021 ist bei Neueinstellung eine Finanzierung für fünf Jahre über den Bund möglich. Holz fordert umgehend die Einrichtung einer Arbeitsgruppe auf Landesebene mit Beteiligung des Magistrats, die sich mit der Abarbeitung und der Evaluation befasst, um den öffentlichen Gesundheitsdienst zu stärken.

„Die Ablehnung einer umfassenden Prüfung zur Einführung eines Medizinstudiengangs im Bundesland Bremen durch die Rot-Rot-Grüne Landesregierung wird sich noch bitter rächen - sie hat auch Auswirkungen auf den öffentlichen Gesundheitsdienst. Wenn wir nicht von Anfang an aufpassen, wird am Ende die Stadt Bremerhaven erneut benachteiligt - das gilt es zu vermeiden,” so Ralf Holz abschließend.