CDU-Fraktion Bremerhaven ist für Gespräche mit dem Schulschiff-Verein offen

In der Diskussion um die Verlegung des Schulschiffes Deutschland sendet die CDU-Fraktion Bremerhaven ebenfalls ein positives Signal an den Deutschen Schulschiff-Verein, den Traditionssegler nach Bremerhaven zu verlegen.

„Wir möchten den Vorsitzenden Claus Jäger gerne nach den Sommerferien in unsere nächste Fraktionssitzung einladen, um Gespräche mit ihm über eine mögliche Verlegung zu führen“, so Peter Skusa, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU. „Wir würden es begrüßen, wenn sich der Verein dazu entschließt, Bremerhaven als neuen Standort auszuwählen. Dazu müsste natürlich geklärt werden, welches Interesse der Verein an Bremerhaven hat und welche Liegeflächen dafür in Betracht kämen.“

Die Geschichte des Schulschiffes Deutschland beginnt in Bremerhaven. Am 14. Juni 1927 lief das Schiff bei der Tecklenborg-Werft in Geestemünde vom Stapel. „Mit der Verlegung des Schiffes würde sich der Kreis schließen und eine weitere Attraktion für die Bürger und Bürgerinnen Bremerhavens sowie für den Tourismusstandort wäre gegeben. Geschichtlich und traditionell spricht sicher einiges dafür, das Segelschiff hierher zu holen. Ich kann mir vorstellen, dass der Deutsche Schulschiff-Verein ebenfalls davon profitiert“, meint Skusa. „Ich kann jedoch nicht nachvollziehen, warum Bürgermeister Andreas Bovenschulte einen Konflikt darin sieht, wenn sich der Verein mit Claus Jäger als Vorsitzenden dazu entschließt, das Schiff nach Bremerhaven zu verlegen. Die Entscheidung für den Hochhausbau hat am Ende zur Diskussion über eine mögliche Standortverlegung des Schulschiffes geführt. Die Konsequenzen dafür hat sich die rot-rot-grüne Regierung in Bremen selber zuzuschreiben.“