Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) kritisiert Finanzierungsstopp von Essenspaketen seitens der Bremer Sozialsenatorin

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist entsetzt über die Entscheidung der Senatorin für Soziales in Bremen Frau Anja Stahmann (Grüne) über die fehlende Bewilligung zur Versorgung von sozial benachteiligten Familien mit Essenspaketen in den Zeiten der Pandemie. Das ist grob fahrlässig und in höchstem Maße widersprüchlich.

„Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Senatorin für Soziales bedürftige Kita- und Schulkinder in der Ferienzeit, die sich auf die Essenspakete verlassen, während der Pandemie nun im Regen stehen lässt!“, kritisiert die Vorsitzende der CDA, Claudia Köhler-Treschok. „Die Finanzierung von Bremerhavener Projekten einzustellen, welche benachteiligten Familien auch in der Zeit der Pandemie zugutekommen sollen, ist schlichtweg unverantwortlich. Bremerhaven hat die Härte der Pandemie präventiv abgemildert und im Sinne der Regelungen des Teilhabegesetz gehandelt. Diese Gelder werden durch den Bund bereitgestellt und sollten eigentlich auch an die Kommunen für präventive Maßnahmen weitergegeben werden“, so Köhler-Treschok.

Sie wundert sich darüber, dass die Sozialsenatorin am 21. Juli 2020 selbst eine Pressemitteilung veröffentlicht hat, in der es hieß: „Ehrenamtliches Engagement von neuen Ideen für die Teilhabe von Integrationsprojekten in Zeiten der Pandemie, auch von Vereinigungen, werde monetär gefördert.“ Ebenso sollen Tandem-Projekte durch Corona-Fonds gestützt werden.

„Wenn nun der Pressesprecher der Bremer Sozialsenatorin verlauten lässt, dass die Förderung der Essenspakete nicht durch den Corona-Fond finanziell gestärkt wird, weil es ein Bremerhavener Projekt sei, zeigt es einmal mehr das wahre Gesicht der Bremer Regierung“, so Köhler-Treschok abschließend.

Ihr Dank gilt besonders der Bremerhavener Koalition aus SPD, CDU und FDP, die Finanzierung der Essenspakete in kommunale Hände zu geben und das Projekt fortzusetzen.