Klärung über die Verantwortung der Museumsschiffe weiter notwendig

Die juristische Bewertung über die Verantwortung der Museumsschiffe und der Untergang der ‚ SeuteDeern ‘ kann nicht der Abschluss über die Verantwortung der Museumsleitung sein. Die Direktorin des Deutschen Schifffahrtmuseums (DSM) Prof. Sunhild Kleingärtner muss jetzt endlich darlegen, mit welchen Maßnahmen nach dem Brand die Pumpen im Schiff, technisch oder personell, überwacht wurden.

Thorsten Raschen, MdBB, Fraktionsvorsitzender: „ Nachdem Brand war die Gastronomie im Schiff geschlossen. Damit entfiel die Überwachung durch das Restaurant. Der Untergang der ‚Seute Seern‘ ist durch den Ausfall der Pumpen  ausgelöst worden, dieser Ausfall wurde aufgrund mangelnder Überwachung nicht bemerkt.

Selbst die Löcher, die durch den Brand am Schiff entstanden sind, wurden über Monate nicht geschlossen. Auch wenn der Forschungsauftrag durch das Leibnitz-Institut für Maritime Geschichte für das DSM von existenzieller Bedeutung ist, hat die aktuelle Leitung den Bereich des Museums komplett aus den Augen verloren.“ Mit dem Geld aus Berlin besteht die Chance, den Museumsteil des DSM wieder besser hervorzuheben. „ Dafür muss man aber die Begleitung des Museums teils personell anders aufstellen.

Es muss beendet werden, dass die Museumsschiffe durch das DSM weiter vergammeln. Wie solche historischen Schiffe erhalten werden können, zeigen die Vereine im Neuen Hafen mit ihren Schiffen“,so Raschen abschließend.