Meint die SPD, den Polizistinnen und Polizisten etwas vormachen zu können?

 

Nach den Unterstellungen der SPD Bundesvorsitzenden Saskia Esken, die Sicherheitskräfte in Deutschland haben ein latentes Rassismusproblem, tat sich die Bremerhavener SPD und der Oberbürgermeister Granz daran, möglichst weiteren Schaden an ihrer Partei mittels eines offenen Briefes an die Mitglieder der Bremerhavener Polizei zu verhindern und die Äußerungen ihrer Vorsitzenden zu relativieren. Gleichzeitig legen die Jusos im Lande Bremen nach und bekräftigen die Aussage Eskens und titeln „Die Polizei hat ein Rassismusproblem!“ mit einem Ausrufezeichen.

 

Hier zeigt sich doch der wahre Geist der Parteimitglieder“, so Christine Schnittker, stellvertretende Kreisvorsitzende. „Glaubt die SPD wirklich, sie könne den Kolleginnen und Kollegen der OPB mit ihrem Brief etwas vormachen und darüber hinwegtäuschen, dass offensichtlich die Parteibasis sehr wohl die Meinung von Frau Esken teilt?“ Im Gegenteil, die Jusos unterstellen darüber hinaus, dass „Racial Profiling“ im Land kleingeredet wird und fordern für Bremen ein ähnliches Antidiskriminierungsgesetz ähnlich wie in Berlin. „Das verdeutlicht einmal mehr das Misstrauen gegen unsere Beamtinnen und Beamten. Mir liegen keinerlei Erkenntnisse vor, dass es in der Bremerhavener und Bremer Polizei latente Racial Profiling Probleme gibt“.

 

Im Gegenteil: Versuche der Linken, dies anhand merkwürdiger Beispiele in der Innendeputation vermeintlich aufdecken zu können, liefen bisher immer ins Leere. „Die SPD täte gut daran, sich lieber mit ihren eigenen internen Problemen zu befassen, statt unseren Polizistinnen und Polizisten permanent in den Rücken zu fallen und ihnen mit offenen Briefen ein X für ein U vormachen zu wollen. Die CDU steht weiterhin zu unserer Polizei und ist dankbar für Arbeit, die dort von jedem einzelnen für unsere Gesellschaft geleistet wird“, so Christine Schnittker abschließend.