Bewältigung der Coronakrise im Hotel- und Gastgewerbe

Durch die Corona-Krise ist massiv das Gastgewerbe in Deutschland betroffen. Leere Hotelzimmer, Tagungsräume, geschlossene Restaurants und Kneipen prägen das Bild. Die Umsatzeinbußen erreichen ein nie gekanntes Ausmaß. Fast alle Betriebstypen der Branche leiden unter den Corona-Folgen. Der Deutsche Hotel – und Gaststättenverband (DEHOGA) hat ein sofortiges Nothilfeprogramm mit 10 Punkten gefordert. Die MIT Bremerhaven unterstützt diese Forderungen.

Durch die Schaffung eines Nothilfefonds soll den Betrieben Liquidität zugeführt werden. Dieser Fonds soll im Rahmen von verlorenen Zuschüssen eingesetzt werden, die schnell und unbürokratisch umgesetzt werden. Des Weiteren fordert die DEHOGA Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld und Ausbau der Kapazitäten bei der Arbeitsagentur um kleine Betriebe bei der Antragstellung zu unterstützten. Bearbeitungszeiten von fast zwei Monaten sind nicht akzeptabel. Auch bei dem Soforthilfeprogramm für Betriebe bis 5 oder 10 Mitarbeiter warten viele Betriebe immer noch auf das Geld, weil die Banken immer noch Prüfbedarf haben. So hatten sich viele das Soforthilfsprogramm nicht vorgestellt.

Bei dem Abbau von Hürden bei der Kreditvergabe fordert der Verband, dass den Finanzämtern eine Schlüsselrolle zukommen sollte, denn das Finanzamt kann umgehend beurteilen, ob es sich um ein gesundes oder ein kränkelndes Unternehmen handelt. Diese Forderung findet besonders die Unterstützung des Vorstandes der MIT.  

Der DEHOGA-Verband fordert eine konkrete Perspektive zu einem verantwortlichen Hochfahren der Betriebe. Außerdem sollte umgehend geprüft werden, wie zumindest die Außenbereiche der Cafes und Restaurants wieder freigegeben werden könnten, wenn möglich aus dem Sonderprogramm des Landes Bremen „Bremen Fonds“ in Höhe von 1,2 Mrd. Euro.

Thomas Ventzke und Karin Tuczek sagten zu, sich in ihren Gremien dafür einzusetzen, dass entsprechende gesetzliche Regelungen möglichst zeitnah auf den Weg gebracht werden.