Nicht falsche Sicherheit, sondern falscher Standpunkt NZ-Redakteure liegen manchmal völlig daneben

Während weltweit und inzwischen in fast allen Bundesländern Deutschlands Mund- und Nasenschutzmasken im ÖPNV zur Pflicht werden, hält eine junge NZ-Redakteurin eine solche Pflicht für „den Tropfen“, der die „gesellschaftliche Akzeptanz“ von CoronaMaßnahmen zum Überlaufen bringen könnte.

Diese Ansicht ist so vordergründig wie falsch. Selbst wenn sie sich hierbei von den Äußerungen des Oberbürgermeisters Grantz leiten lässt. Weil sie den Bürgern angeblich ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, sind die NZRadakteurin und der OB der Auffassung, dass eine „Pflicht schädlich sei“.  
Man muss sich ernsthaft die Frage stellen, für wie dumm hier eigentlich die Mitbürger gehalten werden. Es gibt eine Helmpflicht für Motorradfahrer und eine Gurtpflicht für Pkw. Wird dadurch etwa auch ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelt? Dann könnte man ja ggf. darauf verzichten. Teiser abschließend: „Freiwilligkeit im ÖPNV bringt nichts, wenn die eine Hälfte Masken trägt und die andere nicht. Dadurch wird lediglich zusätzliche Verunsicherung hervorgerufen.“