Sperrwerk mit Brückenschlag realisieren

Der Streit zwischen Bremen und Bremerhaven über den Neubau des Geeste-Sperrwerks muss schnell beendet werden. Es ist doch absurd, wenn das Land das Geeste-Sperrwerk plant und Bremerhaven eine Begehung als Brückenschlag prüft. Dies ist mal wieder ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich das Land Bremen seine beiden Städte behandelt. Der Staatsrat Tim Cordßen muss von der zuständigen Senatorin Dr. Claudia Schilling (SPD) endlich im Umgang mit Bremerhaven eng begleitet werden.  In Bremen würde ein solches Projekt selbstverständlich nur über das Land geplant.  
 
Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „An der Stelle besteht die Möglichkeit, Geestemünde mit der Stadtmitte attraktiv zu verbinden. Diese Chance gilt es jetzt mit einem Bauwerk als Geeste-Sperrwerk mit einem Brückenschlag zu planen. Hierbei sind die Kosten vom Land Bremen dazustellen. Bei den weiteren Planungen ist auch zu berücksichtigen, dass die Liegeplätze für die Schiffe am Tonnenhof neu organisiert werden müssen. Hierbei muss aber sichergestellt werden, dass es zu keiner weiteren Belastung für die Bewohner der Weserterrassen kommt.“