Keine Bevormundung durch die Bremer Grünen

Nicht nur im Namen der CDU sondern auch im Namen vieler Bremerhavener Bürger weist der Vorsitzende Michael Teiser den Versuch politischer Bevormundung der Bremer Grünen zurück.  
 
Herr Saxe als verkehrspolitischer Sprecher der Grünen in Bremen müsste wissen, dass Bremerhaven kein Ortsamt der Stadt Bremen ist. Ob in Bremerhaven, und wenn wie viele, Autoparkplätze bei Neubauvorhaben entstehen, geht die Grünen in Bremen „einen feuchten Kehricht“ an. 
 
Solange die Bremerhavener CDU in Bremerhaven Einfluss nehmen kann, wird es das, was in Bremen von den Grünen propagiert wird, nicht geben. Es wird weder eine Schließung der Bremerhavener Parkhäuser noch eine autofreie Innenstadt geben. Wenn die Grünen glauben, Einzelhandelskundschaft aus Bremerhaven und dem Bremer Umland wird künftig mit der Straßenbahn zum Einkaufen nach Bremen kommen, wird der innerstädtische Einzelhandel enttäuscht werden. Aus diesem Grund werden sich die verkehrspolitischen Auffassungen der Grünen auch nur in der Stadt Bremen durchsetzen lassen. Was wir in Bremerhaven „sollten“ oder „nicht sollten“ möge Herr Saxe den Bremerhavener Verantwortlichen überlassen.  
 
Verdient um Bremerhaven könnte sich Herr Saxe allerdings machen, wenn er die Bremer Grünen von Ihrem Veto gegenüber der Änderung des Bremischen Beamtengesetzes hinsichtlich der Wahl von Magistratsmitglieder abbringen würde. Diese bisher von allen Parteien und Fraktionen geforderte Änderung scheiterte bisher nur an den Bremer Grünen.