Verantwortung für den Museumshafen bleibt beim DSM

Wir erwarten ein klares Signal von der Landesregierung und der Rot-Grün-Roten Koalition in Bremen, dass am Status des Museumshafens nicht gerüttelt wird. Der Antrag für den Neubau der Seute Deern und die Sanierung des „Feuerschiffes Elbe 3“ ist vom Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) gestellt worden. Das DSM ist der Förderungsempfänger und bleibt damit auch im Besitz der Schiffe. 
 
Christine Schnittker, MdBB, stellv. Kreisvorsitzende: „Vom SPD-Unterbezirksvorsitzenden Martin Günthner und auch von den Grünen fehlt bisher jede Aussage zur Zukunft der Schiffe im Museumshafen und auch über den Neubau der Seute Deern. Eine Übertragung in die Verantwortung der Stadt muss ausgeschlossen bleiben, weil eine Unterhaltung kommunal nicht zu finanzieren ist.“  
 
Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „Bei der Umgestaltung des Bereichs um den Alten Hafen muss uns das Land unterstützen. Dieser Teil gehört zum Tourismusbereich der Hafenwelten und muss weiterentwickelt werden. Durch die jetzt beschlossene 100 % Finanzierung durch den Bund sind im Landeshaushalt die ursprünglich beschlossenen Komplementärfinanzierungen frei geworden.“ 
 
Trotz des Geldsegens aus Berlin bleibt im Rückblick immer noch die Frage offen, welche Maßnahmen wurden von der Museumsleitung unternommen, um ein Sinken der Seute Deern -  wie leider durch den Ausfall der Pumpen im August geschehen - zu verhindern. Durch die Bergung des Schiffes ist ein finanzieller Schaden von 1,1 Mio. € entstanden. Für diesen Schaden muss die Haftung durch den Stiftungsrat schnellstens geklärt werden.