Bundesmittel helfen der Museumsflotte

Dass die Berliner Koalition aus CDU, CSU und SPD Bremerhaven mit 47,1 Mio € für die Schiffe im Museumshafen bedacht hat, ist ein sehr gutes Signal. Ohne die sonst übliche komplementäre Finanzierung durch das Land und die Kommune kann mit einem Nachbau das Bremerhavener Wahrzeichen „Seute Deern“ erhalten bleiben.  
 
Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „Mit diesem Geld bekommt das Deutsche Schifffahrtsmuseum eine Chance, sich als Museum mit den Schiffen neu darzustellen. Für die CDU ist aber ganz klar, dass die Schiffe im Besitz und in der Verantwortung des DSM verbleiben.“ Auch wenn Bremerhaven durch den Beschluss des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestags in der Bereinigungssitzung viel Geld bekommt, ist das Procedere zu hinterfragen. In langen Sitzungen wird hier nach dem „Windhund-Prinzip“ Steuergeld verteilt.  
 
„Viele Kommunen haben Schwierigkeiten, öffentliche Gebäude, wie z. B. Schulen, zu unterhalten oder neue zu bauen. Es muss dringend ein Weg gefunden werden, wie mit Transparenz den Kommunen geholfen werden kann, um kommunale Aufgaben zu finanzieren. Das Beispiel zeigt deutlich, dass der Bund noch viele Spielräume hat, die es in den Kommunen nicht mehr gibt“, so Thorsten Raschen abschließend.