Ideologische Schlauschnackerei

„Schlauschnackerei ohne fundiertes Hintergrundwissen“, ärgert sich die bildungspolitische Sprecherin der CDU, Irene von Twistern, über die jüngsten Äußerungen des GEW-Vorsitzenden Bernd Winkelmann zu den geplanten Schulneubauten. „Was will Herr Winkelmann denn eigentlich? Dass die notwendigen Schulen gebaut werden oder nicht?“, fragt Irene von Twistern.

 

Jeder der sich mit der Haushaltslage Bremerhavens, Bremens und den damit verbundenen Bedingungen des Bundes ernsthaft beschäftigt hat, weiß inzwischen, dass nach Abwägung aller Möglichkeiten dies der zurzeit einzig gangbare Weg für die Stadt ist. Niemand streite ab, dass der Weg über Privatinvestoren teurer sei. Aber das Land und die Stadt dürfen ab 1. Januar 2020 keine Kredite mehr aufnehmen, für nichts und niemanden.

 

„Wer das im Hinterkopf hat weiß, dass der Stadtsäckel auch nach dem 1. Januar 2020 nicht prall gefüllt ist“, so Irene von Twistern. Wer neue, andere oder bessere Finanzierungsmodelle in der Tasche hat, darf sich aber gerne bei Politik und Magistrat melden! „Mit starrer linker Ideologie, die den Investoren den abstrusen Vorwurf macht, dass sie beim Investieren ihres Geldes auch einen Gewinn machen, baut man keine Schulgebäude“, hält Irene von Twistern dem GEW-Vorsitzenden vor.

 

Das habe auch das Links-Grüne Bündnis in Bremen schon verstanden und aus diesem Grund die von Herrn Winkelmann erwähnten Finanzierungsmodelle nur am Rande erwähnt, und sie wurden inzwischen auch allesamt wieder verworfen.

 

„Im Übrigen, auch die Stadt hat einen Gewinn davon“, so Irene von Twistern: „Die Stadt erhält drei dringend notwendige neue Schulen, gebaut nach neuesten Standards, die dann in den Besitz der Stadt übergehen.“