Umgang mit Kampfhunden in Bremerhaven

Dass ein Kampfhund in Bremerhaven zwei Hunde getötet und einen jungen Mann verletzt hat, muss aufgearbeitet werden. Weiterhin ist der Verbleib des Tieres noch nicht geklärt. Gerade vor dem Hintergrund, dass das Halten von Listenhunden im Land Bremen verboten ist, muss geklärt werden, wie die Haltung dieses Tieres in Bremerhaven möglich war.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „Wenn ein Hund eine solche Aggressivität an den Tag legt, muss etwas gründlich schief gegangen sein bei der Haltung des Tieres durch den Besitzer. Ein solcher Besitzer ist nicht fähig, einen Listenhund zu halten. Wie uns berichtet wurde, hat der Vorfall bei den Anwohnern zu einer großen Verunsicherung geführt und muss dazu führen, dass mit verstärkten Kontrollen durch die Polizei und dem Bürger- und Ordnungsdienst unrechtmäßig gehalten Tiere in Bremerhaven in das Tierheim gebracht werden.“

Die CDU-Fraktion erwartet im nächsten Ausschuss für öffentliche Sicherheit einen ausführlichen Bericht zu diesem Vorfall. Weiterhin muss erläutert werden, wie zukünftig sichergestellt werden kann, dass solche Tiere nicht mehr in falsche Hände gelangen können.

„Ebenfalls muss der Mut und der couragierte Einsatz des jungen Mannes an geeigneter Stelle gewürdigt werden. Wir bedanken uns sehr für diesen Einsatz“, so Thorsten Raschen abschließend.