CDU: Arztmangel proaktiv begegnen - Weichen richtig stellen

Der sich abzeichnende Dermatologen-Mangel in Bremerhaven ist beispielhaft für eine Entwicklung auf der die CDU in Bremen und Bremerhaven bereits frühzeitig hingewiesen hat. Die CDU bedauert umso mehr, dass die Rot-Grün-Rote Landesregierung der Einrichtung einer medizinischen Fakultät in Bremen und Bremerhaven eine Absage erteilt hat. Aus Sicht der CDU Stadtverordnetenfraktion verschenkt der Bremer Senat damit die Chance, dem Ärztemangel proaktiv zu begegnen und ignoriert den Jobmotor Gesundheitswirtschaft im Land Bremen; knapp 60.000 Menschen arbeiten in dieser Branche, sie erzielen eine Bruttowertschöpfung von 2,8 Milliarden Euro - Tendenz steigend.

“Kurzfristig wird es darum gehen, pragmatische Lösungen zu erreichen, die die starre Abgrenzung von stationären und ambulanten Versorgungsformen - sektorenübergreifend möglich macht, um die dermatologische Versorgung in Bremerhaven weiterhin mit angepassten Terminvergaben zu ermöglichen. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Stadtverordnetenfraktion, Ralf Holz, begrüßt daher den Vorschlag von Herrn Dr. Wagner (Chefarzt Dermatologie am Klinikum Reinkenheide), sich an einem Modellprojekt mit der KV in Bremen zu beteiligen“.

„In der Stadt Bremen werden demnächst 10x so viel Dermatologen, wie in Bremerhaven praktizieren. Es wird Zeit für die Kassenärztliche Vereinigung und der Gesundheitssenatorin Bernhard (Die Linke) dafür Sorge zu tragen, dass Bremerhaven nicht bei der dermatologischen Versorgung abgekoppelt wird; sie sollten dem Vorschlag von Herrn Dr. Wagner positiv und konstruktiv begleiten,“ so Ralf Holz abschließend.