Brandopfern aus der Jacobistraße muss geholfen werden

Nach dem Brand am letzten Mittwoch in der Jacobistraße sind die Wohnungen des Mehrfamilienhauses unbewohnbar. Die einstigen Mieter haben Übergangswohnungen gestellt bekommen, doch nach einer Woche hat das Bürger- und Ordnungsamt mitgeteilt, dass die Wohnung wieder geräumt werden müssen. Wie kann das sein?  

Die Bewohner stehen ab Mittwoch auf der Straße und keiner ist bereit zu helfen. „Wie kann das sein“, fragt Thomas Ventzke, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Bremerhaven. „Wir schaffen es, hunderten ukrainischen Geflüchteten eine Unterkunft zu vermitteln und sie mit dem Notwendigsten auszustatten, aber nicht unseren eigenen in Not geratenen Bürgern zu helfen.“  
„Wir fordern hier die Stadt auf eine kreative Lösung für die Unterbringung der Bewohner zu organisieren und ihnen dabei unter die Arme zu greifen, eine Bleibe zu finden. Aber auch bei der Beschaffung einer neuen Grundausstattung muss unterstützt werden. Es kann nicht sein, dass die TAFEL hier als einzige Institution einspringt“, so Ventzke abschließend. 
Es sollte außerdem für die Zukunft eine offizielle telefonische Anlaufstelle für solche Notfälle eingerichtet werden.