Was fordern die Eisbären Bremerhaven genau?

Irritiert und verärgert zeigt sich der Fraktionsvorsitzende Thorsten Raschen über den heutigen Bericht der Eisbären Bremerhaven und den Erwartungen des Geschäftsführers Wolfgang Grube, dass auf ein Signal der Politik gewartet wird.  

Die CDU weiß zwar von Gesprächen mit der Erlebnis Bremerhaven sowie der Stadthalle unter Beteiligung des Kämmerers, aber eine direkte Kontaktaufnahme mit der CDU hat es bislang mit der Fraktionsspitze nicht gegeben. "Für die CDU-Fraktion kann ich erklären, dass von den Eisbären Bremerhaven nichts an uns herangetragen wurde", so Thorsten Raschen weiter.  

Grundlage für die Fortsetzung des Sportmarketings ist die Neubewertung der Marketingleistungen, welche von der Nielsen Sportsagentur unter Berücksichtigung des Abstiegs vorgenommen werden soll. Ein Ergebnis wurde für Ende Juni/Anfang Juli in Aussicht gestellt. Dieses stellt die Grundlage für die zu fassenden Beschlüsse innerhalb der Gremien dar.  

Unabhängig der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bremerhaven und den Eisbären Bremerhaven ist die Erlebnis Bremerhaven als Vertragspartner aufgefordert, für die zu treffenden Finanzentscheidungen aufzuzeigen, wie sich der Spielbetrieb in der neuen Spielklasse darstellt. Hierzu gehört für die CDU-Vertreter*innen auch ein aussagekräftiges Wirtschafts- und Finanzkonzept, in dem auch die Reduzierung der durch die Stadt verbürgten Darlehen Berücksichtigung findet.  

Um Vertrauen zu schaffen, sollte man zunächst einmal seine Hausaufgaben erledigen und nicht das Engagement der Stadt in den Vordergrund stellen. Das in Teilen verloren gegangene Vertrauen ist den Eisbären selbst zuzuschreiben. "Die Politik stellt ihre jahrelange Unterstützung nicht in Frage, sie wird sie lediglich den veränderten Rahmenbedingungen anpassen", so Thorsten Raschen abschließend und kündigt an, dass die CDU gerne mit und nicht über die Eisbären reden wird, sofern diese den Wunsch nach einem Gespräch äußern.