Vorwürfe des ZEV haltlos

Die jugendpolitische Sprecherin der CDU, Marina Kargoscha, weist die Vorwürfe des ZEV gegen die Politik zurück.

"Ich weiß nicht wo Herr Steinke seine Informationen hernimmt. Die Anmeldefrist für die Kitas endete am 31.01.2018, so dass erst danach alle Einrichtungen ihre Abstimmungsgespräche führen und somit noch gar keine verlässlichen Zahlen vorliegen. Da viele Eltern die Möglichkeit nutzen, ihre Kinder in zwei oder drei Kitas anzumelden ist dies zur Erfassung erforderlich. Auch der Vorwurf, die Politik hat den Vorschlag die Horträume mit zu nutzen nicht umgesetzt, ist falsch. Politik und Verwaltung haben schon im letzten Jahr in 5 Horten zusätzliche 100 Kitaplätze geschaffen. Die ZEV sollte sich doch besser informieren, wir stehen immer gerne zu einem Gespräch zur Verfügung. Allerdings habe ich das Gefühl, es wird erstmal nur pauschal draufgehauen. Trotz schwieriger Haushaltslage haben wir den Bau von 5 neuen Kitas und Krippen beschlossen, ein weiterer Investor steht in den Startlöchern, zwei Einrichtungen befinden sich schon im Bau. Auch ich würde gerne mit dem Zauberstab wedeln und sofort ist alles da, aber leider gibt es das nur im Märchen. Die Realität sieht nun mal vor, dass wir Schritt für Schritt vorgehen und das braucht eben Zeit. Die baulichen Voraussetzungen sind nur das eine, aber es muss auch parallel genügend Personal vorhanden sein.
Also von Stillstand kann hier nun wirklich nicht die Rede sein"