Vor Ort Termin - Kennedybrücke

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat sich bei einem "vor Ort"-Termin den in der Diskussion stehenden Radfahrstreifen auf der Kennedybrücke angesehen und über die Gefahren der verschiedenen Optionen gesprochen. Der Knackpunkt dabei ist nach wie vor der Verlauf durch die Bushaltestellen.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: "Wenn es an dieser Stelle zu einem Stopp des Linienbusses kommt, ist der Fahrradstreifen versperrt; und genau diese Situation bringt gerade jüngere Radfahrer in die Gefahr, auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen zu müssen. Wenn dann auf der mittleren Spur von hinten Pkws und insbesondere Lkws kommen, kann es zu sehr gefährlichen Situationen für die Radfahrer kommen. Insbesondere, da für die Zeit der Sperrung der Alten Geestebrücke mit erhöhtem Verkehrsaufkommen sowie vielen Bussen zu rechnen ist. Daher setzen wir uns dafür ein, dass für die Zeit der Sperrung der Alten Geestebrücke der ehemalige Fahrstreifen auf dem Gehweg mit einer gelben Markierung wieder angelegt wird. Durch diese Maßnahme werden Fußgänger und Radfahrer auf dem sehr breiten Weg wieder voneinander getrennt."

Nach  den Vorstellungen der CDU-Fraktion werden auf der Fahrbahn ausreichend Piktogramme mit dem Fahrradsymbol angelegt. Dann besteht für alle Radfahre Wahlfreiheit, welchen Streifen sine nutzen wollen. "Jahrzehnte haben sich Radfahrer und Fußgänger ohne Probleme diesen Weg geteilt. Wenn die Sanierung der Kennedybrücke nicht gekommen wäre,

hätte der alte Streifen weiterhin Bestand.

Die ganze Diskussion wäre gar nicht erst entstanden. Vor und hinter dem Sanierungsabschnit sind die Streifen auch noch vorhanden und werden auch intensiv genutzt", so Thorsten Raschen abschließend.