Verzögerungen an der Kennedybrücke inakzeptabel

Der laxe Umgang der Baustadträtin Dr. Jeanne-Marie Ehbauer (Grüne) mit der erheblich längeren Sperrung der Kennedybrücke ist inakzeptabel. Wie soll man die Aussage von ihr,„aber so ist das manchmal am Bau“ bewerten, fragt sich die CDU-Fraktion.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „Eigentlich wird keine zeitliche Vorgabe im Amt für Straßen und Brückenbau eingehalten. Die Verzögerungen mit dem Wind zu begründen, ist schon lächerlich. Das Wetter der letzten 2 Wochen war für Bremerhavener Verhältnisse im April hervorragend. Wie lange hätte die Sperrung gedauert, wenn wir richtiges Aprilwetter gehabt hätten? Was ist aus der Ankündigung geworden, evtl. auch am Wochenende oder im Schichtbetrieb zu arbeiten, um die Sperrzeit so gering wie möglich zu halten?

Durch die Verlängerung kommt es im Bremerhavener Verkehr weiter zu erheblichen Zeitverzögerungen. Fahrzeiten durch die Baustelle auf der Autobahn und der Sperrung der Kennedybrücke betragen für 2 - 3 Kilometer mehr als 30 Minuten. Auch der ÖPNV in Bremerhaven kommt bei solchen Behinderungen komplett aus dem Takt. Das schlechte Baustellenmanagement durch das Amt für Straßen- und Brückenbau muss jetzt aufgearbeitet werden, um aus den Fehlern für die Zukunft zu lernen.“ Die CDU-Fraktion fordert eine umgehende Anpassung der LSA-Steuerung an den derzeitigen Gegebenheiten. Gerade im Hinblick darauf, dass selbst der 07. Mai noch mit einem Fragezeichen als Ende der Sperrungversehen ist.

„Wir fordern, dass zukünftig Aufträge mit einem verbindlichen Zeitfenster mit Bauunternehmen abgeschlossen und bei Nichteinhaltung auch finanzielle Strafen ausgesprochen werden können. Weiterhin muss die Abstimmung von Großbaustellen mit den Umlandgemeinden und dem Bund zukünftig verbessert werden“, so Raschen abschließend.