Streit um Schulnoten –MIT unterstützt Elternwille zur Benotung

Seit Jahren liegt das Land Bremen beim PISA-Vergleich ganz hinten. Auch die Reformen der letzten Jahre haben die Situation nicht verbessert. Die Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU unterstützt die Forderungen der Eltern-Umfrage nach Wiedereinführung von Schulnoten und Sitzenbleiben. Die Forderungen der Eltern sind das Resultat der katastrophalen Schulpolitik nicht nur der letzten Jahre.

Die Vergleichbarkeit durch Noten dient nicht nur den Eltern, sondern auch Schülern und Lehrern zum Verständnis, ob die Schüler den Unterrichtsstoff verstanden haben um entsprechend zu reagieren. Bei der letzten Schulreform wurde die Inklusion eingeführt ohne entsprechendes qualifiziertes Personal zu haben. Das hat man in Kauf genommen. Tatsache ist, dass wir immer mehr Unterrichtsausfall und Qualitätsverlust zu beklagen haben. Auch das Sitzenbleiben ist ja keine Strafe, sondern die Möglichkeit, den Unterrichtsstoff besser zu verstehen und künftig besser mitzukommen.

Vom Handwerk und vom Mittelstand werden immer wieder Klagen erhoben wegen der fehlenden Ausbildungsfähigkeit der Schüler. Und zwar nicht nur von den Absolventen der Oberschulen sonder auch der Gymnasien. Die Universität und die Hochschulen im Lande Bremen stellen fest, dass immer mehr Studenten wegen fehlende Studierfähigkeit die Studiengänge wechseln bzw. ganz abbrechen, insbesondere bei den MINT-Fächern.

Die MIT schaut z.B. nach Bayern oder Baden-Württemberg, die im Ranking immer im oberen Bereich zu finden sind und fragt sich, warum man sich an diesen Ländern nicht orientiert?

Schulstadtrat Michael Frost zieht sich bei seiner Stellungnahme auf das geltende Schulgesetz zurück anstatt sich dafür einzusetzen, dass das Schulgesetz entsprechend novelliert wird.