Situation der JVA unakzeptabel

Es ist doch sehr verwunderlich, wie Senator Günthner die Lage an der JVA herunterspielt und alle Verantwortung von sich weist. Christine Schnittker, MdBB, hat sich gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Thorsten Raschen sowie dem Vorsitzenden des CDU Stadtbezirksverbandes Lehe, Günther Flißikowski, vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und direkt mit den Anwohnern gesprochen.

„Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass der Zugang zum Zaun der JVA von jedermann erreichbar ist und man lt. Anwohnern sogar in Kontakt mit den Häftlingen treten kann,“ so Christine Schnittker. Die bislang ergriffenen Maßnahmen reichen eben nicht aus, wie die aktuellen Vorfälle der gefundenen Drogenpakete zeigen. Auch berichten die Anwohner, dass die Häftlinge sehr wohl wieder Hofgang haben. „Die Tür zu dem Gang zwischen den Gärten nd dem Zaun ist ein Witz! Herr Günthner sollte von seinem hohen Ross absteigen und sich den Fall selber mal anschauen, dann versteht er vielleicht die Sorgen der Anwohner,“ betont Christine Schnittker.

Auch Thorsten Raschen zeigt Unverständnis. „Wie kann es sein, dass ein Gartengrundstück direkt am Zaun der JVA ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen endet? Es ist sogar möglich,Gegenstände direkt durch den Zaun zu stecken. Wo die dann landen, wollen wir uns gar nicht ausmalen,“ so Thorsten Raschen. Die CDU kann die Ängste der Anwohner gut nachvollziehen.„Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Statt sich herauszureden, fordert die CDU Herrn Günthner weiterhin auf, diese Sicherheitslücke kurzfristig zu schließen,“ so Thorsten Raschen abschließend.