Schlechte Kommunikation

Äußerst verwundert ist die CDU-Fraktion darüber, dass über die Medien die Schließung des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) ab dem Sommer angekündigt wird. Noch unmöglicher ist die Verweigerung der Direktorin des DSM, Frau Dr. Sunhild Kleingärtner, den Zeitraum der Schließung mitzuteilen.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: "Auch wenn das DSM nicht in die Zuständigkeit der Stadt Bremerhaven fällt, ist der Umgang der Direktorin mit der Stadt mehr als unglücklich.Gerade wenn die Touristen in der Ferienzeit Bremerhaven mit seinen touristischen Highlights besuchen, ist dieses beliebte Ziel geschlossen. Um Enttäuschungen bei den Touristen vorzubeugen, ist eine enge Kommunikation mit der Erlebnis Bremerhaven unabdingbar. Es ist kaum zu vermitteln, wenn Besucher vor verschlossenen Türen beim deutschen Museum für Schifffahrt stehen.

"Die CDU-Fraktion erwartet von der Museumsleitung eine kurzfristige Mitteilung, wie die zeitlichen Abläufe bis zur kompletten Wiedereröffnung vorgesehen sind. Diese Zeitschiene ist Touristen wie Ortsansässigen über die vielen Kanäle unserer Kommunikation, digital wie print, mitzuteilen."Ich hoffe für die Zukunft auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen dem DSM und der Erlebnis Bremerhaven. Das gilt insbesondere auch für die Zukunft der "Seute Deern". Die positiven Ansätze zur Rettung des Schiffes sind nicht aus dem DSM, sondern seitens Unterstützern, angestoßen worden. Es ist jetzt an der Zeit, dass das DSM die nötigen Gespräche führt," so Raschen abschließend.