Neonatologie nachhaltig sichern

Von: Ralf Holz

Unabhängig der offenen Gerichtsverfahren von Ameos erwartet die CDU Bremerhaven, dass Ameos seinem Versorgungsauftrag zur Pädiatrie (und somit auch der Neonatologie Level II) uneingeschränkt nachkommt. Eine sich möglicherweise abzeichnende Alternativlösung in Form eines Trägerwechsels ist für die CDU keine Lösung!

Der CDU-Gesundheitspolitiker Ralf Holz begrüßt die jüngsten Aktivitäten des Gesundheitsstadtrates Torsten Neuhoff im Hinblick auf die gemeinsamen Gespräche mit den Direktoren von Ameos und dem Klinikum Reinkenheide.

Um den Fortbestand der Neonatologie am Standort des Klinikums langfristig zu sichern, bedarf es zunächst einer ausreichenden Ausstattung der Wirtschaftlichkeit sowie einer weitergehenden Lösung zum Abbau von Doppelstrukturen des Versorgungsträgers Ameos.

Hierzu bieten sich laut Ralf Holz folgende Lösungen an:

  • Beteiligung der Krankenkassen an den Kosten für die Neonatologie
  • Zusammenführung der Pädiatrie/Neonatologie am Standort Reinkenheide zum Abbau von Doppelstrukturen hin zur Wirtschaftlichkeit

Für die erste Forderung erwartet Ralf Holz kurzfristig Gespräche mit den Spitzen der Stadt und der Krankenkassen, um den Anteil der Krankenkassen einzufordern. Für die zweite Forderung erwartet der Fraktionsvorsitzende der CDU Stadtverordnetenfraktion, Thorsten Raschen, dass gerade im Hinblick auf die jüngsten Aktivitäten des Landes und der Stadtgemeinde Bremens in Bezug auf den Fortbestand der Geno, die Strukturen auch in Bremerhaven außerplanmäßig zur Versorgungsverbesserung erörtert und finanziell begleitet werden. Hierzu soll das Land Bremen zusätzlich seinen (finanziellen) Beitrag über den Abbau von strukturellen Defiziten leisten.

Bremerhavens Rolle als Oberzentrum muss auch im Gesundheitsbereich eine deutliche Handschrift tragen, schließlich lebt das KBR auch von den Landkreis-Patienten.