Neonatologie für Bremerhaven sichern

Die aktuelle Situation erfordert nun zügig Lösungen - wir fordern bereits seit dem letzten Sommer, dass die Gesundheitssenatorin Prof. Eva Quandte-Brandt (SPD) die Angelegenheit zur “Chefsache” erklärt und zügig ein Gespräch mit AMEOS, KBR, Magistrat und Kostenträgern anberaumt - mit dem Ziel, die Neonatologie in Bremerhaven dauerhaft und voll umfänglich zusichern.

Mit der Entscheidung, AMEOS die Weiterbildungsbefugnis für Assistenzärzte zu entziehen, hat die Ärztekammer Bremen die Situation zu Lasten Bremerhavens verschärft. Hier muss FrauProf. Quandte-Brandt die erforderlichen Gespräche mit der Ärztekammer und AMEOS führen und zeigen, dass sie handlungsfähig ist.

Die Kassen müssen ihren Beitrag dazu leisten, die Leistungen der Neonatologie so zu bezahlen,dass für die Träger ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist; unter diesem Aspekt sollten auch die Kassen ein Interesse daran haben, Doppelstrukturen abzubauen. Die Gesundheitssenatorin Quandt-Brandt (SPD) muss die Krankenhausplanung in Bremerhaven endlich zielgerichtet vorantreiben. Dabei muss vom Land ein Kinderklinik-Neubau auf dem Gelände des KBR geprüft werden, als auch eine Lösung innerhalb des KBR.

“Die CDU Bremerhaven wird alles dafür tun, dass die Neonatologie mit dem voll umfänglichen Qualitätsstandard in Bremerhaven erhalten bleibt,” so Ralf Holz, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU Stadtverordnetenfraktion.