Hamburg macht es vor

Durch die Untätigkeit von Rot-Grün in der Vergangenheit und Rot-Grün-Rot in er Zukunft ist der Standort Bremerhaven für die Offshore-Industrie mehr als gefährdet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich weitere Standorte um diese neue Branche bemühen. Sollte Hamburg neben Rotterdam seine neuen Ideen für diese Zukunftsbranche tatsächlich umsetzen, ist der Zug für Bremerhaven abgefahren.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: "Weit über 10 Jahre diskutieren wir über die Entwicklung des OTB. Bisher ist im Bereich der dringend benötigten Umschlagkaje in Bremerhaven nichts realisiert worden. Ohne eine Kaje kann die Luneplate sich nicht weiter als Standort für die Offshore-Industrie entwickeln." Die Sorgen der Handelskammer und der Windenergie-Agentur (WAB) werden von der CDU-Fraktion geteilt. Wenn Hamburg sich jetzt aktiv um diese Branche bemüht, schwinden für Bremerhaven die Chancen.

"Insbesondere die SPD im Land Bremen hätte dann von ihren Parteifreunden in Hamburg ein Lehrstück bekommen, wie sich eine solche neue Branche entwickeln kann. Dass die Bremer SPD hier von Aufbruch spricht, ist nicht mehr nachvollziehbar", so Thorsten Raschen.