Gespräche statt Klagen

Der Vorstand der CDU-Fraktion hat sich mit der Situation der Bredo-Werft und der Ausdockung der Gorch Fock beschäftigt. Der Vorstand unterstützt die Maßnahmen der Geschäftsführung der Bredo-Werft, das Schiff als Pfand zurück zuhalten. Der Entscheidung des Landgerichts Bremen ist richtig, den Eilantrag abzulehen. Nur dank des finanziellen Engagements der Eigentümer-Familien Petram und Rönner ist die Bredo-Werft finanziell gesichert.   

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: "Durch die Zahlungsunfähigkeit der Elsflether Werft ist die Bredo-Werft selbst in Schwierigkeiten geraten. Wir sehen das Bundesverteidigungsministerium jetzt in der Pflicht, über Gespräche mit der Bredo-Werft nach einer Lösung mit den Beteiligten zu suchen. Es ist nicht akzeptabel, dass in unserer strukturschwachen Region durch die Untätigkeit in Berlin hier einige Hundert Arbeitsplätze direkt und indirekt gefährdet werden.   

Anstatt die Gerichte zu bemühen, fordern wir die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, entweder selber zu den Gesprächen nach Bremerhaven zu kommen oder einen Staatssekretär zu schicken. Die Verantwortlichen der Bundeswehr vor Ort haben mit zusätzlichen Anforderungen dafür gesorgt, dass die Sanierung erheblich teurer geworden ist. Von einer Sanierung ist schon lange nicht mehr die Rede, vielmehr ist es ein runderneuertes Schiff geworden".