CDU fordert ein Einlenken der Kassenärztlichen Vereinigung

Von: Ralf Holz

Wegen des noch bestehenden Insolvenzverfahrens und einer mangelnden Kommunikationsbereitschaft des Insolvenzverwalters sind für eine Fortsetzung der Tagesklinik für ambulante Operationen unter neuer Trägerschaft zwingend Vorschriften und Fristen des Insolvenzverfahrens zu berücksichtigen.

Vor diesem Hintergrund begrüßte man die Bereitschaft am Ameos-Krankenhausstandort in Geestland-Debstedt, dass eine Mitnutzung der Operationssäle von in Bremerhaven niedergelassenen Augenärzten und Gynäkologen möglich wurde.

"Dass die Kassenärztliche Vereinigung nun aufgrund bestehender Vorschriften eine Fortsetzung in Geestland untersagt und Patienten nunmehr den beschwerlichen Weg nach Bremen antreten müssen", irritiert den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU, Ralf Holz."Gerade im Hinblick, dass man parallel zum Insolvenzverfahren bereits über eine innerstädtische Lösung unter Einbeziehung des Klinikums nachdenkt, zeigt doch die Handlungsfähigkeit aller Akteure am Ort!" so Ralf Holz weiter; hier gilt es, das Ende des Insolvenzverfahrens resp. die Zustimmung des Insolvenzverwalters abzuwarten.

Ralf Holz fordert die Kassenärztliche Vereinigung in Bremen öffentlich auf, über eine befristete Zustimmung zu den Genehmigungsverfahren für Operationen am Standort Geestland nachzudenken. Diese könnten nach seiner Meinung einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten beinhalten."Innerhalb dieser Frist sollte eine befriedigende Lösung in Bremerhaven erreicht sein," so Ralf Holz abschließend.