Bremerhavener Beteiligung an der LSB- Sportpolitik wird geschwächt!

Findet Bremerhaven überhaupt noch statt?

Grundsätzlich ist der Landessportbund Bremen für den Sport in Bremen und Bremerhaven zuständig. Ein zentrales Gremium ist dabei der „Geschäftsführende Vorstand“, in dem bislang immer ein Vertreter aus Bremerhaven mit dabei war. Es war bislang ein ungeschriebenes Gesetz.

„Es kann nicht sein, dass dieses zukünftig nicht mehr der Fall ist, weil dem Präsidenten Andreas Vroom die Bremerhavener Kandidatin, Helke Behrendt, nicht passt, die vom Bremerhavener Sport jedoch in ihrer Kandidatur nachhaltig unterstützt wird. Ich erwarte hier, dass die Gründe des Präsidenten für eine Ablehnung benannt werden, er sich nicht in Schweigen hüllt und ein offenes Gespräch mit Frau Behrendt führt“, so Peter Skusa, sportpolitischer Sprecher der CDU Stadtverordnetenfraktion.

In jedem Gremium des Landes ist es sichergestellt, dass Bremerhavener Vertreter mit in den Entscheidungsgremien beteiligt sind. Beim Landessportbund könnte es demnächst nicht mehr der Fall sein. „Ich kenne Helke Behrendt persönlich als äußerst engagierte Sportlerin, Organisatorin und Sportfunktionärin und kann die Vorbehalte gegenüber ihrer Person nicht nachvollziehen. Ein LSB-Präsident muss auch kritisch denkende und hinterfragende Personen aushalten können. Gerade vor dem Hintergrund, dass der LSB sich auf die Fahnen geschrieben hat, Frauen zu fördern, ist diese Ablehnung der Zusammenarbeit nicht verständlich. Für den Bremerhavener Sport wäre es zudem ein herber Verlust, keine Stimme mehr im Geschäftsführenden Vorstand des LSB zu haben. Um die Bremerhavener Interessen sicherzustellen, bedarf es einer Satzungsanpassung des LSB, die eine anteilige Beteiligung Bremerhavens festschreibt,“ so Peter Skusa abschließend.