Besuch im Otterzentrum Hankensbüttel in der Lüneburger Heide

Von: Claus Gnerlich

Das Otterzentrum ist ein von der Aktion Fischotterschutz e.V. getragenes Unternehmen, das aus den Eintrittsgeldern getragen wird. Auf dem bewaldeten Gelände erstreckt sich ein etwa 3 km langes Wegenetz zu den einzelnen Abteilungen.

Neben Fischottern sind auch deren nächste Verwandten vorhanden, die jedoch, da sie nachtaktive Tiere sind, leider nicht zu entdecken waren. Dafür aber Steinmarder, den meisten Besuchern als Zerbeißer von Autokabeln und Schläuchen bekannt und Baum- marder, die in der Lage sind, Entfernungen bis zu 2 m zu überspringen. Iltisse, Nerze und Hermeline vervollständigen die Truppe.

Dachse leben an und unter Hecken, ihre Baue sind weit verzweigt, in der kalten Jahreszeit halten sie Winterschlaf. Während Steinmarder sich gern in der Nähe von Menschen aufhalten, leben Baummarder in den Wäldern Europas, sie bewohnen Baumhöhlen und Vogelnester. Iltisse und Nerze bevorzugen Gegenden mit Gewässerufern und Feuchtgebieten, wo sie ihre Nahrung finden. Fischotter leben in Gemeinschaften und gehören zu den bedrohten Säugetierarten, da ihre Lebensräume - großräumige Gewässersysteme - nur noch in geringem Maße vorhanden sind.

Für uns war eine Führung gebucht, daher bekamen wir sehr viel interessante Informationen zu der Lebensweise der einzelnen Tiere.

Natürlich durfte bei der Reise auch nicht das Beisammensein fehlen. Nach Ankunft in Hankensbüttel wurde das Mittagessen serviert und im Anschluss an den Rundgang gab es die Möglichkeit, sich mit Kaffee, Kuchen oder weiteren Speisen zu erholen und den Nachmittag bei Gesprächen ausklingen zu lassen.

Die Bilder mit freundlicher Genehmigung vom Otterzentrum Hankensbüttel