CDU Bremerhaven begrüßt Einigung in der K-Frage

„Nicht überraschend kommt für die CDU Bremerhaven das Ergebnis der Bundesvorstandssitzung vom Montagabend“, so der Kreisvorsitzende Torsten Neuhoff. Die Mehrheit des Bremerhavener Kreisvorstandes hatte sich in der vergangenen Woche innerhalb der Vorstandssitzung für Markus Söder als Kanzlerkandidaten der CDU/CSU ausgesprochen, nur zwei Mitglieder votierten für Armin Laschet.

Auch in der digitalen Landesvorstandssitzung am vergangenen Freitag wurde in Berichten aus den Kreisverbänden deutlich, dass es keine eindeutige Haltung zu den beiden Kandidaten gibt. Für die jüngere Generation innerhalb der CDU war es nach der Ära Kohl, und in Bälde auch Merkel, Neuland, dass zwischen zwei starken Persönlichkeiten entschieden werden musste.

„Für die CDU ist es richtig, dass die K-Frage geklärt ist; somit kann der amtierende Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat der CDU seine Stärken noch deutlicher einbringen und den klaren Kurs einer Volkspartei der Mitte und seine Regierungserfahrung zum Ausdruck bringen“, so Neuhoff weiter. Zur Stärkung des CDU-Profils gehört es aber auch, die besten Kandidaten mit einzubinden; von daher erwartet die Bremerhavener CDU auch, dass Armin Laschet den Kontrahenten um den CDU-Bundesvorsitz, Friedrich Merz, stärker in die Parteiarbeit einbindet.

Nachdem nunmehr die Parteien ihre Kanzlerkandidaten namentlich benannt haben, ist der Wahlkampf eröffnet. Jetzt geht es um jede Stimme. „Armin Laschet tut Gutes daran, wenn er sich noch deutlicher in Corona-Fragen positioniert, so wie es Markus Söder in und für den Freistaat Bayern, getan hat. Diese CDU ist Teil der Bundesregierung und sollte sich nicht nur auf die Kanzlerin und den Gesundheitsminister verlassen, sondern auch hier die Basis mitnehmen und durch ausreichend Impfstoff und Testzentren dafür Sorge tragen, dass es in absehbarer Zeit, trotz der Corona-Pandemie, wieder zu 'einem kontrollierten Hochfahren des Landes' kommt."