„Rassistische Polizeikontrollen“ oder „Racial Profiling“?

Das sind die Begriffe, mit denen den Polizeibehörden vielerorts, insbesondere aus politisch linken Kreisen, unterstellt wird, aus rassistischen Gründen Personenkontrollen jeweils nach Aussehen und vermutetem Migrationshintergrund zu veranlassen oder durchzuführen.

Realität ist, dass Kontrollen der Polizei dort durchgeführt werden, wo vermutete Straftagen und Ordnungswidrigkeiten stattfinden könnten. Nehmen wir das Beispiel Drogenkriminalität: Bei einem Anteil von 11,5 % an der Gesamtbevölkerung sind Ausländer zu 43 % an entsprechenden Straftaten beteiligt. In der Praxis heißt das, Kontrollen in den Parks und Bahnhöfen sowie Rotlichtbezirken durch die Polizei trifft Ausländer mehr als ihr Bevölkerungsanteil ausmacht. Man trifft in diesen Bereichen z. B. mehr Afrikaner an als deutsche Rentner, die über 20 % der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Wenn man auf weitere Zahlen der Kriminalstatistiken schaut, sind folgende Zahlen Nachdenkens wert.

Anteil von Nicht-Deutschen bei Delikten:

- Drogen: 43 %

- Betrug: 34 %

- Diebstahl: 38 %

- Mord/Totschlag: 43 %

- Körperverletzung: 38 %

Diese Zahlen zugrunde gelegt machen deutlich, dass die Anzahl der Kontrollen der Polizei nicht den prozentualen Bevölkerungsanteil widerspiegeln kann.

Fazit: Die Polizeibeamten wissen im überwiegenden Fall, wie und warum Kontrollen erfolgen sollen und müssen. Dass bestimmte politische Kreise, unterstützt von interessierten Journalisten oftmals vorschnell „Rassismus“ rufen, ist einer bedauerliche Zeiterscheinung.