Für die Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen scheint Bremerhaven nicht zu existieren

Bremerhaven scheint für die Senatorin für Kinder und Bildung Frau Dr. Bogedan von der SPD nicht zu existieren. Immer wieder mahnt die Bremerhavener Politik an, sich auch für Bremerhavener Kinder und ihre Bildung einzusetzen und finanziell gerecht zu berücksichtigen.

„Man könnte meinen, die Rot-Grün-Rote Regierung wüsste nicht, dass unsere Stadt ein Teil des Landes Bremen ist“, so Marina Kargoscha, Jugendpolitische Sprecherin der CDU Bremerhaven. „Erst kürzlich haben Politiker der CDU-Bremen in der Deputation eine Anfrage bezüglich der frühkindlichen Bildung an die dortige Behörde gestellt. Zurück kamen Antworten in drei verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Einschätzungen. Aber das ist noch nicht alles“, so Kargoscha. „In einer Vorlage des Dezernats zur Stipendienverteilung der Erzieherausbildung stehen plötzlich andere Zahlen als ursprünglich beschlossen.“  
„Laut Vertrag zur Umsetzung des „Gute Kita Gesetzes des Bundes“ soll die Ausbildung mit einer Quote von 225 zu 50 Stipendien gefördert werden. Das heißt, Bremerhaven stehen 50 Stipendienplätze zu und Bremen bekommt das Geld für 225 Plätze. Nun ist aber die Rede von 507 Plätzen für Bremen, während für Bremerhaven die Anzahl von 50 Plätzen gleichbleibt. Das sind über 2 Millionen Euro zusätzlich für Bremen“, so Kargoscha. „Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass das Land Bremen mit seiner Kommune Bremerhaven fair und gerecht umgeht!“ 
 „Nach allen Anstrengungen die wir hier betreiben, stellt sich für mich die Frage, ob Frau Dr. Bogedan und die Mitarbeiter ihres Ressorts eigentlich wissen, dass hier der Kinder und Jugendbereich kommunal finanziert wird. Für uns bleibt kaum finanzieller Spielraum in Bremerhaven etwas umzusetzen um zum Beispiel dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wir sind keine Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe. Ich fordere Frau Dr. Bogedan auf, sich endlich für die Stadt Bremerhaven einzusetzen und den Kommunen eine gerechte Verteilung der Gelder zukommen zu lassen.“