Vereine haben Konzepte zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes geregelt

Der Deutsche Olympische Sportbund, der Landessportbund Bremen und die einzelnen Sportverbände haben bereits Regelungen und Verfahrensweisen bekanntgegeben, unter welchen Umständen ein Trainingsbetrieb unter Berücksichtigung der aktuellen Gefährdungslage durchgeführt werden kann. Nach diesen Informationen haben etliche Sportvereine Bremerhavens bereits Konzepte erstellt, wie der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Darüber hinaus stehen die Sportverbände und Vereine seit Anfang April in engem Dialog mit dem Amt für Sport und Freizeit. „Hier ist auch die individuelle Situation der einzelnen Sportanlagen zu berücksichtigen, daher sind allgemeine Aussagen zu einheitlichen Vorgehensweisen nicht zielführend“, meint Peter Skusa, Sportpolitischer Sprecher der CDU Bremerhaven. „In Gesprächen mit den Verantwortlichen der Sportverbände wird deutlich, dass bei den Fragen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes sich jeder Verein selber die Karten legen und entscheiden muss, inwieweit die geforderten Hygienemaßnahmen auch personell umgesetzt werden können, denn die Übungsleiter haben auf die Einhaltung der Regeln zu achten.“

Der Bremerhavener Magistrat hat in seiner Sitzung vom 6. Mai zudem weitere Lockerungen für den Betrieb der Freiluftsportanlagen in Bremerhaven beschlossen. Laut Allgemeinverfügung ist seit dem 7. Mai auf den öffentlichen und nicht öffentlichen Freiluftsportanlagen unter Maßgabe des Kontaktverbots der Coronaverordnung auch wieder Sport in Gruppen möglich. Die Regelungen besagen eindeutig, dass weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Der Sport in Gruppen sei soweit zulässig, wenn pro Sportler*in mindestens 10 m² Fläche zur Verfügung stehen. Umkleideräume, Duschen und Gaststätten müssen weiterhin geschlossen bleiben. Auf den Toiletten sind Seife, Desinfektionsmittel und Handtuchpapier bereit zu halten. Der Wettkampfbetrieb sowie Menschenansammlungen vor und nach dem Sport sind verboten. Damit ist klar, dass auf den Sportanlagen auch wieder Fußball im Gruppentraining - allerdings kontaktlos - möglich ist. Die Regelungen der Allgemeinverfügung sind bei der Organisation des Sportbetriebes zu beachten. Sofern Vereinssport durchgeführt wird, ist ein Hygiene- und Pandemieplan vorzuhalten, der auf Anforderung dem Bürger- und Ordnungsamt vorgelegt werden muss. „Ein Antrag auf Freigabe der Sportanlage ist damit nicht mehr erforderlich“, so Peter Skusa. „Insofern wurden alle Sportvereine informiert, die Maßnahmen eingehend erläutert, mehr ist zu diesem Zeitpunkt nicht notwendig.