Wo bleibt die Beteiligung vom Deutschen Schifffahrtsmuseum

Die CDU-Fraktion begrüßt die schnellen Entscheidungen zur Rettung der Seute Deern. Trotzdem stellen wir uns die Frage, wo das finanzielle Engagement des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) als Eigentümerin des Schiffes bleibt. Die finanziellen Belastungen können nicht nur beim Land und bei der Stadt hängen bleiben, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es keine politischen Beschlüsse über die Finanzierung gibt.

Thorsten Raschen, Fraktionsvorsitzender: „ Alle Schiffe im Museumshafen sind in keinem guten Zustand. Die Verantwortung für alle Schiffe im Alten Hafen, mit Ausnahme des U-Boots, liegt ausschließlich beim DSM. Wir erwarten von der geschäftsführenden Direktorin Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner kurzfristig eine umfassende Aufklärung, wie es zu diesem Unglück am Freitag kommen konnte. Dabei muss auch dargestellt werden, mit welchen personellen Maßnahmen das Schiff seit dem Brand gesichert wurde. Wie konnten fast alle Pumpen ausfallen, ohne dass zeitnah Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden? Der schlechte Zustand des Schiffes war der Museumsleitung bekannt.“

Wir müssen mit unseren finanziellen Ressourcen sparsam haushalten." Da sich die Stadt beim Erhalt der Seute Deern finanziell engagiert, muss auch der Informationsfluss und die Beteiligung der Kommunalpolitik sichergestellt werden", so Thorsten Raschen abschließend.