Krankenhausplanung wird im Land gemacht

Als “plumpes Wahlkampfgetöse” bezeichnet der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Stadtverordnetenfraktion, Ralf Holz, die Aussagen der SPD Stadtverordneten Katja Reimelt und des Bürgerschaftsabgeordneten Holger Welt.

Statt abzulenken und Herrn Paul Bödeker mangelndes Engagement vorzuwerfen, sollten die Sozialdemokraten sich vielmehr die Frage stellen, wer für die Krankenhausplanung im Land Bremen federführend verantwortlich zeichnet: Es ist die Gesundheitssenatorin, Frau Quante-Brandt (SPD). Die CDU erwartet nun, dass Frau Quante-Brandt ihren Beitrag zu einer Lösung leistet. Im ersten Schritt geht es darum, dass Frau Quante-Brandt zumindest auf die Ärztekammer einwirkt, damit die Weiterbildungsstätten der Kinderklinik und Neonatologie als eine Einheit angesehen werden - wie bisher - zumindest übergangsweise, um die Situation nicht weiter zu verschärfen und um Zeit für eine Lösung zu gewinnen. Wir müssen verhindern,dass Ärzte aus diesem Grunde weiter abwandern oder erst gar nicht nach Bremerhaven kommen. Wir erwarten, dass die Senatorin nun Gespräche mit AMEOS, Klinikum Reinkenheide, Ärztekammer und Kostenträgern führt und Vorschläge unterbreitet, die die Situation befrieden. Eine Lösung kann es aber nur geben, wenn alle Beteiligten kompromissfähig aufeinander zugehen.

Die CDU Stadtverordnetenfraktion wird Ihren Beitrag zu einer Lösung leisten. “Wir werden dafür kämpfen, dass die Level II-Versorgung in Bremerhaven weiter möglich ist und zwar konstruktiv,” so Ralf Holz abschließend.