Offshore-Startplattform für Kleinraketen zur Beförderung von Satelliten: Innovationspotenzial für die Industrie 4.0 in Bremerhaven

Die Pläne für einen deutschen Weltraumbahnhof in der Nordsee werden konkreter, denn der Bundesverband Deutscher Industrie (BDI) will die Nordsee zum Raketenstartplatz von Kleinraketen, so genannten Microlaunchern, machen, die Kleinsatteliten ins All bringen. Davon könnte vor allem Bremerhaven profitieren. Von hier aus könnten die Schiffe zu der Offshore-Plattform starten und die Raketen zu ihrem Startplatz in der Nordsee bringen.

Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft Bremerhaven (CDA) begrüßt das Vorhaben ausdrücklich.„Wir, als CDA Bremerhaven, sind nicht nur für den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, besonders in einem so zukunftsträchtigen Forschungszweig". Für den Wissenschaftsstandort Bremerhaven wäre das ein großer Schritt nach vorn und würde Bremerhaven noch wettbewerbsfähiger und bekannter machen“, so Claudia Köhler-Treschok, Vorsitzende der CDA Bremerhaven.

„Mit Freude haben wir immer wieder aus den Berichterstattungen vernommen, das nach Nordholz nun auch Bremerhaven in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist, daran muss festgehalten werden!“ Die Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS hat zusammen mit dem BDI eine Analyse für den Standort Bremerhaven in Auftrag gegeben. Bremerhaven ist durch die günstige Infrastruktur der Windparks für solche Vorhaben prädestiniert. Das BDI-Konzept der Bundesregierung mit der Anschubfinanzierung von 30 Millionen Euro und das wachsende Interesse der Nordsee könnte für Bremerhaven eine riesen Chance sein.